Garmin Edge 130 Test – MTB Bundle – Trainingscomputer

Garmin Edge 130 Test

Im Fokus steht der Fahrradcomputer Garmin Edge 130, ein GPS Fahrradtacho, der mehr als nur die Geschwindigkeit aufzeigt. Wir haben uns das GerĂ€t in der Praxis angesehen und das MTB Bundle an unserem Koga Beachracer und unserem Trekkingrad montiert. Konnte uns der Fahrradcomputer im Garmin Edge 130 Test in der Praxis ĂŒberzeugen?

Lieferumfang und Zubehör – Garmin Edge 130

Geliefert wurde der Garmin Edge 130 in einem grauen Handelskarton. Der Karton vermittelt einen wertigen Eindruck und man freut sich auf das Öffnen und Auspacken. Im Karton befindet sich viel Zubehör. Der Fahrradcomputer selbst ist ebenfalls im Karton enthalten. DarĂŒber hinaus finden wir noch eine Halterung fĂŒr den Lenker (groß), eine Halterungen fĂŒr den Lenker (flach), einen Adapterring fĂŒr kleinere/grĂ¶ĂŸere Lenkerdurchmesser, umfangreiches Montagematerial, Werkzeug, eine Remote-Control Bedienung fĂŒr den Garmin Edge 130, eine Halterung fĂŒr die Remote-Fernbedienung, einen SilikonhĂŒlle, um den Fahrradcomputer von außen vor Wasser zu schĂŒtzen, ein USB-Ladekabel und eine Bedienungsanleitung.

Garmin Edge Lieferzubehör

Das Paket ist recht voll und hier bekommt man viel Zubehör bereits inklusive. Die grĂŒn eingefĂ€rbten Punkte markieren die ZusĂ€tze im MTB Bundle, wer diese nicht benötigt, kann auch einfach den Garmin Edge 130 alleine bestellen.

  • Garmin Edge 130
  • Mountainbike-Halterung
  • Garmin Edge-Fernbedienung
  • SilikonhĂŒlle
  • Lenkerhalterung
  • Befestigungsband
  • USB Lade-/Sync-Kabel
  • Schnellstartanleitung

Verarbeitung und Haptik

Die Verarbeitung der mitgelieferten Teile ist auf den Punkt und sehr sauber. Die Zubehörteile und der Fahrradcomputer fĂŒhlen sich sehr wertig an. Es gibt keine Spritz- oder ProduktionsĂŒberstĂ€nde und die Kanten sind glatt und sauber verarbeitet. Der Garmin Edge Fahrradtacho lĂ€sst sich gut in die Halterung stecken und rastet auch gut ein. Die Halterung wirkt sehr solide und macht einen sicheren Eindruck am Lenker. Optisch wirkt alles sehr hochwertig.

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Stand: 4. MĂ€rz 2021 4:07 Uhr
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Technische Daten laut Hersteller

Packt man den Garmin Fahrradcomputer aus, ist dieser kaum grĂ¶ĂŸer oder anders in der Dimension als ein marktĂŒblicher Fahrradtacho. Die technischen Details sind jedoch sehr umfangreich.

  • Verschiedene Satellitensysteme GPS, GLONASS und GALILEO
  • Kompatibel mit STRAVA und KOMOOT
  • Standort mit der Notruffunktion ĂŒbermittelbar (Garmin App vorausgesetzt)
  • Aufzeichnung der gĂ€ngigen Entfernungs- & Geschwindigkeitsdaten
  • Höhenmeter und Distanzen
  • Geringes Gewicht von ca. 34 g
  • Statistiken abrufbar via Garmin Connect
  • Gefahrene Kilometer, Geschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Gesamtstrecke, Teilstrecke
  • IPX7
  • Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden
  • und weitere, andere Funktionen

Die technischen Daten sind sehr vielversprechend und suggerieren: Hier bekommt man ein vollumfĂ€ngliches TrainingsgerĂ€t, das mit anderen Leistungsmessern kompatibel ist. Wir haben den Fahrradcomputer gewogen und ein Gewicht von 33 g ermitteln können. Die Halterung (MTB) wiegt alleine 55 g (inklusive Adapter) und die Remote-Control-Fernbedienung bringt ca. 13 g auf die Waage. Die Halterung fĂŒr die Fernbedienung wiegt 13 g. Das Display kann in drei verschiedenen Stufen beleuchtet werden. Diese Einstellung wird ĂŒber das MenĂŒ gewĂ€hlt.

Hinweis zur GrĂ¶ĂŸe: Der Garmin Edge Fahrradtacho wirkt auf den Produktbildern des Herstellers grĂ¶ĂŸer als er ist. Der Tacho hat eine kleine, handliche GrĂ¶ĂŸe und ist nicht zu groß.

Garmin Edge Montage am Lenker

Die Montage ist sehr einfach. Die Garmin Edge 130 Mountainbike-Halterung hat eine Schraube, fĂŒr die das Werkzeug mitgeliefert wurde. Diese Schraube wird gelöst, die Halterung kann nun aufgeklappt und an einer geeigneten Stelle am Lenker angelegt werden. Nun wird die Schraube wieder fixiert und die Garmin Edge 130-Halterung ist am Fahrradlenker montiert. Dieser Vorgang hat ca. 40 Sekunden in Anspruch genommen. Je nach Lenkerdurchmesser werden ein oder zwei VerjĂŒngungsringe verwendet. Wir haben uns im Garmin Edge 130 Test fĂŒr die Montage am Lenker und am Vorbau entschieden. Die Garmin Edge 130 Mountainbike-Halterung haben wir am Lenker und die flache kleine Halterung auf dem Vorbau montiert.

Garmin Edge 130 Mountainbike-Halterung

Wer die lange, verstellbare Halterung am Rohr oder am Vorbau montieren möchte, verzichtet – je nach Durchmesser – auf den VerjĂŒngungsring. Da die Halterung nun quer zur Fahrtrichtung sitzt, muss noch der Arretierungspunkt gelöst und um 90° gedreht werden. Dazu werden zwei kleine Schrauben gelöst (Werkzeug inklusive), der Einsatz um 90° gedreht und die Schrauben wieder festgezogen. Der Fahrradcomputer kann in beiden MontagefĂ€llen schrĂ€g in die Halterung gesetzt und mit einer Vierteldrehung eingerastet werden.

Halterung Garmin Edge 130

Die kurze, flache Standard-Halterung wird hingegen mittels zweier Gummiringe befestigt. Die Halterung bekommt eine Gummiunterlegung (passgenau dabei) und wird dann fest auf den Vorbau, oder wahlweise auf den Lenker, gespannt. Es liegen verschieden dicke und starke Gummis bei. Die Halterung kann damit stramm und rutschfest montiert werden.

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Garmin Edge 130 Test in der Praxis

Damit wir den Fahrradcomputer Garmin Edge 130 korrekt nutzen können, mĂŒssen wir diesen nach dem ersten Einschalten konfigurieren. Durch die GPS-Technologie entfĂ€llt jedoch das Eintragen des Radumfangs.

Zuerst wird man aufgefordert die Sprache auszuwĂ€hlen, wir nutzen hier Deutsch. Bereits im jetzigen Schritt fragt der Fahrradcomputer, ob eine Verbindung zu einem Smartphone hergestellt werden soll. Wir haben dies erstmal mit „nein“ beantwortet. Als nĂ€chstes wird das Maßsystem ausgewĂ€hlt, dann das Alter und die KörpergrĂ¶ĂŸe, das Körpergewicht sowie das Geschlecht des Fahrers. Danach kommt die Frage, ob Sensoren verbunden werden sollen. Hier haben wir unsere Fernbedienung (Remote-Control) verbunden. Dazu haben wir 2 Knöpfe auf der Fernbedienung gleichzeitig gedrĂŒckt. Der Garmin Edge hat die Fernbedienung gefunden, gekoppelt und verbunden. Unser Garmin Edge 130 ist jetzt einsatzbereit und geht mit uns vor die TĂŒr.

Sensoren und Verbindungen auch spÀter möglich

Hinweis: Die Kopplung von Sensoren / der Fernbedienung ist auch nach der Einrichtung möglich. Das Verbinden mit einem Telefon / der App kann ebenfalls spÀter nachgeholt werden. Es können dazu auch Sensoren wie ein Trittfrequenzmesser, ein Herzfrequenzmesser und ein Geschwindigkeitsmesser gekoppelt werden (nicht im Lieferumfang enthalten). Der Garmin Edge ist ein wahres Connect-Monster und mit vielen weiteren Dingen, wie den Sicherheitssensoren, kompatibel. Durch die Fusion von Garmin und Tacx können auch Trainingsdaten vom Rollentrainer oder dem Ergometer mit in die Statistik der Connect App aufgenommen werden.

Daten und Zahlen wÀhrend der Fahrt

Sind wir unterwegs, zeigt uns der Fahrradcomputer viele Daten an, dazu gehören folgende Werte:

  • Aktuelle Geschwindigkeit
  • Aktuelle Höhe (Höhenmeter)
  • ZurĂŒckgelegte Strecke
  • Gefahrene Zeit
  • Die Himmelsrichtung und eine „Karte“ mit dem Track

Statistiken wÀhrend der Fahrt Garmin Edge 130

Das Signal zur Standortbestimmung wird ĂŒber drei verschiedene Systeme gewĂ€hrleistet. So ist eine RĂŒckfallebene vorhanden, wenn ein System einen schlechten Empfang hat. Es können in den Einstellungen folgende Systeme ausgewĂ€hlt werden. GPS+GALILEO, GPS oder GPS+GLONASS.

Alle Daten sind am Ende eben nur so gut, wie die Aufzeichnung dieser Einzelpunkte und diese hĂ€ngt maßgeblich von der Position zum Zeitpunkt X ab. Der Garmin Edge 130 konnte sich hier beweisen. Auf freier FlĂ€che ist der Empfang gar kein Problem. Holen wir das Fahrrad aus der Garage oder aus dem Keller, so benötigt es, je nach Standort, ca. 10 bis 20 Sekunden bis der erste Empfang vorhanden ist. Jetzt kann das Training gestartet werden und der Edge 130 fĂ€ngt an aufzuzeichnen.

Das Display und die Anzeige bei Sonne

Das Display kann sich sehen lassen. Wir konnten alle Werte auch bei voller Sonneneinstrahlung sehr gut ablesen und erkennen. Das Display kann auf drei verschiedene Stufen eingestellt werden: hell, mittel und niedrig.

Garmin Edge 130 Display bei voller Sonneneinstrahlung
Garmin Edge 130 Display bei voller Sonneneinstrahlung

Je nach Einstellung wirkt sich dies auf die Akkulaufzeit aus. Bei unseren Testfahrten machte es fĂŒr uns kaum einen Unterschied, ob wir hell oder mittel gewĂ€hlt haben, die Inhalte des Displays waren gut zu erkennen. Hier hat Garmin einen guten Job gemacht und so langsam wird einem klar, woher der Preis des GerĂ€ts kommt.

Mit dem Garmin Edge navigieren

In dem Handbuch zum GerĂ€t steht folgender Hinweis: „Zum Speichern einer Position mĂŒssen Sie zunĂ€chst Satellitensignale erfassen. Eine Position ist ein Punkt, den Sie auf dem GerĂ€t aufzeichnen und speichern. Falls Sie sich bestimmte Stellen merken oder an einen bestimmten Ort zurĂŒckkehren möchten, können Sie eine Position markieren.“

Anders als bei einem klassischen Fahrrad NavigationsgerĂ€t können in diesem GerĂ€t keine Adressen eingegeben und abgefahren werden. Das GerĂ€t nutzt vielmehr bereits gefahrene Routenpunkte, um diese wieder anfahren zu können. Funktionen wie „Back to Start“ oder „Navigate to a Point“ sind ebenfalls nutzbar. DarĂŒber hinaus besteht die Möglichkeit, eine bereits aufgezeichnete Strecke und ein absolviertes Training erneut zu fahren, um so ein „Rennen gegen sich selbst“ erneut zurĂŒckzulegen. Mit diesen Funktionen ist der Garmin Edge GPS Fahrradcomputer durchaus ein potenter Trainingscomputer, wenn auch kein autarkes NavigationsgerĂ€t. Die Richtungen werden mittels Pfeilsymbol im Display und als gefahrene Strecke angezeigt. Ebenfalls denkbar ist, dass ĂŒber die Garmin App auch Routen auf das GerĂ€t gespielt werden können.

Eine Route oder Strecke in der App definieren

In der Connect App können Trainingseinheiten erstellt werden. Dazu gehört auch die Funktion, auf einer Landkarte Punkte zu markieren und sich so eine eigene Strecke zusammenzustellen. Die Markierung der Punkte ist recht einfach. In wenigen Minuten kann man eine neue, noch nie gefahrene Route zusammenbauen und im Anschluss an das GerĂ€t senden. Der Fahrradcomputer kann jetzt auf die Datenpunkte der Route zugreifen und navigiert die Strecke. Das Wichtige dabei ist, dass keine Datenverbindung mehr zum Handy bestehen muss, der Fahrradtacho hat alle notwendigen Routenpunkte und Informationen ĂŒbermittelt bekommen und fĂ€hrt den Weg auch „offline“.

  • Der Garmin Edge 130 Computer signalisiert, wenn man die Route an einer Stelle erreicht.
  • Das GerĂ€t warnt, wenn man von der Route abweicht.
  • Das GerĂ€t zeigt die Richtung an, wohin man abbiegen soll, um zurĂŒck zur Route zu gelangen.

Strecke und Navigation Garmin Edge 130 Test

Auswertung und Statistik

Der Garmin Edge 130 kann komplett ohne die App oder ohne eine Verbindung zu einem PC oder einer Software eingesetzt werden. Die Kombination und Erweiterung mittels Garmin Connect ist optional, wer aber das volle Potential des GerĂ€ts ausschöpfen will, sollte nicht auf die Connect App verzichten. Alle Anderen können den Garmin Edge 130 auch ganz „normal“ und alleine verwenden. Dies ist eine oft gestellte Frage unserer Lesern. Mit der App hat man jedoch viele Funktionen, die das GerĂ€t als potenten Trainingscomputer ausmacht und die man ohne Smartphone nicht nutzen kann.

Entscheidet man sich die Trainingsdaten ĂŒber die App oder Software auszuwerten, kommt die Garmin Connect App oder die Software Garmin Express ins Spiel. Die Daten können via USB Kabel (im Lieferumfang enthalten) an einen PC ĂŒbermittelt werden. Innerhalb der Software können umfangreiche Auswertungen durchgefĂŒhrt werden. Es wird dafĂŒr ein Account bei Garmin Connect benötigt. Zur Handy-App werden die Daten mit einer Verbindung via App synchronisiert. Hier wird eine drahtlose Verbindung zwischen der App (dem Handy) und dem Garmin Edge hergestellt. Innerhalb der App können alle auf dem GerĂ€t aufgezeichneten Strecken, Routen und Trainingseinheiten ausgelesen und analysiert werden.

Edge Remote Control Fernbedienung

Mit der Fernbedienung besteht die Möglichkeit den Garmin Edge 130 zu steuern, ohne dass die HĂ€nde vom Lenker genommen werden mĂŒssen. Dies soll die Sicherheit des Fahrers erhöhen, sodass dieser mit dem Daumen die Fernbedienung bedienen kann.

Edge Fernbedienung Remote Control Garmin
Die Fernbedienung kann in der Halterung in verschiedenen Positionen geklippt werden. Je nach Abstand zum Lenker oder Daumen, kann die Anordnung „falsch“ herum den Weg zum Schalten verkĂŒrzen.

Dazu wird diese in eine Halterung gesteckt, die ebenfalls am Lenker und in DrĂŒckweite des Daumen zu montieren ist. DrĂŒckt man einen Button an der Fernbedienung, so Ă€ndert sich die Anzeige am Garmin Edge. Mit der Fernbedienung besteht die Möglichkeit folgende Funktionen auszufĂŒhren:

  • Eine neue Runde starten.
  • Taste, um den Timer zu starten oder anzuhalten / Beleuchtung einschalten. Die Funktionen der Aktionstaste lassen sich programmieren.
  • Taste, um die Datenseiten vorwĂ€rts zu durchblĂ€ttern.

Wird die Fernbedienung nicht benötigt, kann diese auch zeitweise wieder deaktiviert werden. Dies wird dann im MenĂŒ vom Garmin Edge 130 entsprechend eingestellt.

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Vorteile einer umfangreichen Auswertung

Wer den Garmin Edge 130 GPS Fahrradtacho dafĂŒr nutzen möchte sein Training zu steigern, der möchte die Erfolge und Entwicklungen ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume aufzeichnen und auswerten. Höhenmeter, Distanzen, Geschwindigkeiten – all diese Dinge lassen sich ĂŒber einen langen Zeitraum in der Software speichern und rĂŒckwirkend vergleichen. So werden Trainingserfolge sichtbar und messbar. Die Trainingseinheiten werden in einem Kalender gespeichert und können so fĂŒr jeden Tag individuell begutachtet werden. Der Garmin Edge 130 Computer ist nicht nur etwas fĂŒr Mountainbiker, der kleine und smarte Fahrradcomputer ist auch optimal am Rennrad oder am Trekkingrad zu nutzen.

Notfallbenachrichtigung

Diese Funktion kennt man evtl. aus dem einen oder anderen PKW. In diesem Fall wird nach einem Sturz ein Notfallkontakt informiert. Damit jedoch nicht bei jedem Missgeschick direkt eine beunruhigende Nachricht rausgeschickt wird, gibt es dafĂŒr ein paar Regeln. Zuerst muss der Garmin Edge via Bluetooth mit einem Smartphone gekoppelt sein. Des Weiteren wird die Garmin Connect App benötigt. Diese ist kostenlos im App- oder Playstore zu finden.

Vorher definierte Notfallkontakte werden nun im Falle eines Sturzes benachrichtigt. Der Verunfallte erhĂ€lt jedoch eine Zeit von 30 Sekunden, um den Notruf an den Unfallkontakt zu unterbinden. Laufen die 30 Sekunden ab, so geht die Nachricht an den Kontakt heraus. Benötigt der Fahrer lĂ€nger als 30 Sekunden, ist dennoch wohlauf, kann er ĂŒber die App ebenfalls eine Entwarnung an seine Kontakte senden. Hinweis: FĂŒr diese Funktion muss ein Smartphone mitgefĂŒhrt werden und es gelten bestimmte Bedingungen und Voraussetzungen, damit dies nutzbar ist.

Fazit zum Garmin Edge 130 Test

Die Inbetriebnahme des GerĂ€ts ist recht einfach aufgebaut und das MenĂŒ leitet einen gut durch die notwendigen Schritte. Der Satellitenempfang ist recht schnell hergestellt und hat bei uns ca. 5 bis 20 Sekunden in Anspruch genommen. Das GerĂ€t kann komplett ohne die App genutzt werden, richtig funktional und umfangreich wird der Fahrradtacho Garmin Edge 130 jedoch nur mit der App und den Funktionen, die ĂŒber diese ausfĂŒhrlicher zu nutzen sind. Die Verarbeitung ist auf den Punkt, hier gibt es wirklich nichts zu meckern. Der Garmin Edge 130 Fahrradcomputer ist ein Trainingscomputer, mit dem man seine Trainingserfolge genau im Auge behalten kann und der einfach zu bedienen ist. Die Montage der Halterung ist sehr einfach. Das MTB Set ist ebenfalls einfach zu montieren.

Garmin Edge 130 Test

Das Abfahren alter Tracks gefĂ€llt uns sehr gut, so kann zum Beispiel eine Lieblingsstrecke gewĂ€hlt werden und der Trainingsfortschritt wird genau dokumentiert. Die Funktion „zurĂŒck zum Start“ oder auch das Abfahren bestimmter Punkte ist durch die Pfeilnavigation gut umgesetzt. Die Akkulaufzeit entspricht einem GPS TrainingsgerĂ€t, es dĂŒrfen keine Erwartungen an den Akku gelegt werden, die sich an einem einfachen Tacho messen.

FĂŒr wen der Garmin Edge 130 Fahrradtacho geeignet ist

Das GerĂ€t kann mehr als nur die Strecke und Geschwindigkeit anzeigen. Dieses GerĂ€t ist fĂŒr jeden Radfahrer geeignet, der sein Training genau im Auge behalten möchte, Fortschritte aufzeichnen will, sportlich unterwegs ist und mehr als nur einmal die Woche fĂŒr 20 km im Fahrradsattel sitzt. Der Garmin Edge 130 ist ein kleiner Trainingscomputer, der umfangreiche Funktionen bietet. Um alle Funktionen kennenzulernen, braucht man mehr als 5 Minuten. In Kombination mit der App ist Vieles möglich, hier heißt es: ausprobieren und testen. Softwareupdates werden ebenfalls ĂŒber die App auf das GerĂ€t gespielt und werden nach einer BestĂ€tigung am Edge 130 installiert.

Punktabzug bekommt der Fahrradcomputer fĂŒr eine fehlende Akku-Anzeige im Rundenmodus (aktueller Firmwarestand – 18.01.201). LĂ€uft das Training, sehen wir auf dem Display keinen Akkustand mehr, erst wenn wir pausieren oder in den Home-Screen wechseln haben wir wieder Zugriff auf den Akkustand. Auf 15 Stunden sind wir nicht gekommen. Eine Kleinigkeit, die wir bemerkten ist, dass das mitgelieferte Werkzeug nicht fĂŒr die Schraube an der Halterung fĂŒr die Remote-Control-Bedienung passt.

Der Garmin Edge 130 ist ein umfangreicher Fahrradcomputer, der mit seiner kompakten Bauweise und mit dem gut lesbaren Display auch bei krĂ€ftiger Sonneneinstrahlung ĂŒberzeugt. Durch die Möglichkeiten der Garmin Connect App werden umfangreiche Funktionen geschaffen. Neben der Nutzung im Sportsektor ist die Streckenfunktion und die Möglichkeit der Positionsspeicherung durchaus auch fĂŒr das Bikepacking eine sehr nĂŒtzliche Funktion. Zusammen mit einer Powerbank fĂŒr das Fahrrad kann der Garmin Edge 130 auch unterwegs immer wieder aufgeladen werden. In diesem Sinne, Kettenöl an die Kette und ab auf das Fahrrad.

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